Viola Denecke Praxis für Psychotherapie (HeilprG) und Kunsttherapie Psychosomatik - Psychiatrie - Onkologie
Viola DeneckePraxis für Psychotherapie (HeilprG) und KunsttherapiePsychosomatik - Psychiatrie - Onkologie 

Infothek

Es gibt immer ein erstes Mal...

Die meisten meiner Klienten haben bereits von Psychotheraopie oder Gesprächstherapie gehört - aber noch nicht von Kunsttherapie und deren Wirkungsweise.

 

In meiner Infothek möchte ich Ihnen dieses Therapieverfahren vorstellen.

Nehmen Sie gern Kontakt mit mir auf, wenn Sie weitere Fragen haben.

 

Was ist Kunsttherapie?

 

Die Kunsttherapie ist eine junge therapeutische Disziplin aus dem Bereich der künstlerischen Therapien, die auf Impulse in den USA und Europa in der Mitte des 20. Jahrhunderts zurückgeht. In der Kunsttherapie wird hauptsächlich mit Medien der bildenden Kunst gearbeitet. Dazu zählen malerische oder zeichnerische Medien, plastisch-skulpturale Gestaltungen oder auch fotografische Medien. Durch sie können Patienten unter therapeutischer Begleitung innere und äußere Bilder ausdrücken, ihre kreativen Fähigkeiten entwickeln und ihre sinnliche Wahrnehmung ausbilden.

In Deutschland ist die Kunsttherapie in den letzten Jahren in klinisch-medizinischen Behandlungskonzepten zu einem Bestandteil des psycho-sozialen Angebots im stationären und ambulanten, sowie im präventiven, akutmedizinischen (z. B. Krankheitsbewältigung- und verarbeitung) und rehabilitativen Bereich geworden. Sie dient hier der Krankheitsvorsorge, der akuten Krankheitsbewältigung wie auch der Rehabilitation. Ihr Anwendungsbereich erstreckt sich gegenwärtig von der Psychiatrie über die Psychosomatik, Onkologie/Hämatologie, (Sozial-)Pädiatrie bis hin zur Neurologie und Geriatrie.

 

Wirkungsweise

 

In der Kunsttherapie wird mit bildnerischen Medien wie Farbe, Linie, Ton, Speckstein, Fotografie oder anderen Materielaien gearbeitet, über die der Patient sich ausdrückt. Dabei geht es um seine inneren Bilder, seinen Blick auf die Welt, die Entwicklung neuer Fähigkeiten und Handlungsspielräume und die Entdeckung von Lösungsmöglichkeiten und Ressourcen. Neben tiefenpsychologischen Konzepten, die sich mit den Ursachen psychischerStörungen beschäftigen, spielen in anderen kunsttherapeutischen Ansätzen lösungsorientierte Konzepte eine Rolle. s.u.

In der tiefenpsychologischen Kunsttherapie spielen innere Bilder eine Rolle, die in den Gestaltungen ihren Ausdruck finden. Innere Bilder, die mit Krisensituationen oder traumatischen Erlebnissen verbunden sind, können psychische Störungen auslösen. Solche Bilder können in künstlerischen Gestaltungen eine unmittelbare sinnliche Präsenz gewinnen, über die der Patient in einen gestalterischen Dialog mit ihnen treten kann. Dem gemalten oder gezeichneten Bild steht er gegenüber, er kann es verwandeln, so dass an die Stelle des belastenden (inneren) Bildes ein neues Bild treten kann: „In der Therapie geht es um das Gewahrwerden innerer Prozesse, um mehr Bewußtheit. Das bedeutet, um ein intensiveres Hineinlauschen oder Hineinschauen in die intrapsychische Welt mit all den Gefühlen, die sie auslöst, und dann wieder um ein Zurücktreten, das es möglich macht, die Muster und Regeln zu erkennen, die das innere und äußere Handeln beeinflussen und sie ihrer Zwänge zu entheben…“ (Elisabeth Wellendorf).

Das, was sich durch Bildgestaltungen in der Kunsttherapie äußert, ist aber nicht immer ein Ausdruck innerer Bilder, die dem Unbewussten angehören. Sie können diese auch verdecken, auf kulturelle Konventionen, ästhetische Vorbilder, Konzepte oder Schemata zurückgehen.

Lösungsorientierte Formen der Kunsttherapie blicken mehr auf die Fähigkeiten, die sich durch künstlerisches Gestalten entwickeln können. So bietet das bildnerische Gestalten auch die Möglichkeit durch Bilder Geschichten zu erzählen, Stimmungen im Bild Gestalt zu verleihen, den Blick für ästhetische Phänomene zu schulen oder die sinnliche Wirkung von ästhetischen Gestaltungen zu erleben. Die Kunsttherapie kann damit der Entwicklungsförderung, der Selbstverwirklichung, der Förderung sozialer und kreativer Fähigkeiten und der Schulung und Ausbildung der sinnlichen Wahrnehmung („sensorische Integration“) dienen.

 

Über Sandspieltherapie

 

Das Sandspiel wurde von einer Mitarbeiterin von C.G. Jung, von Dora Kalff begründet. Sie lebte und arbeitete auch wie C.G. Jung am rechten Zürichseeufer. Ein Buch über Sandspiel trägt den Titel "Silent workshop of the psyche" (Stille Werkstatt der Psyche). Damit ist gemeint, dass Sandspiel, das Formen von Bildern im Sand, nicht nur hilfreich ist um einen Ausdruck zu finden für Verzweiflung, Verlust und Trauma. Es unterstützt auch die Reorganisation von inneren Energien, hilft Zerbrochenes neu zu verbinden und Wunden zu heilen.

 

Das Setting besteht aus einem Sandkasten, der sich etwa auf Tischhöhe befindet.

Der Kasten ist mit feinem Sand gefüllt. Sein Grund ist bei mir in blauer, grüner und dunkelgrauer Farbe gehalten, so dass der Eindruck von Wasser, Wiesen oder Asphalt entsteht. Der Sand kann mit den Händen beliebig geformt werden. Man kann Wasser dazu geben, um den Sandgebilden eine festere Form zu geben.

Alle Arten von Materialien oder Figuren können dann zusätzlich dazu benutzt werden, im Sand ein Bild zu gestalten.

 

In meiner Praxis gibt es eine schöne Auswahl von fertigen Figuren.

Auf Wunsch können aber aus Fimo auch eigene Figuren entworfen werden.






Wie lange dauert eine Sitzung ?


Eine Sitzung dauert 50 Minuten. Nehmen Sie sich für den ersten Termin ausreichend Zeit. Denn hier klären wir vorab alles, was für die weitere Behandlung wichtig ist. Das fängt bei Ihrer bisherigen Krankheitsgeschichte an und reicht bis zu Ihren Sorgen und Nöten, bzw. zu Ihren erwünschten Zielen für die Behandlung. 

Termine sollten 48 Std. zuvor abgesagt werden, damit noch die Möglichkeit besteht den Termin weiter zu vergeben.